Projekt Natur
Natur rund um Websweiler und den Höcherberg
"Zwei Dinge sind unendlich: die Dummheit der Menschheit und das Universum - aber beim Universum bin ich mir noch nicht sicher" Albert Einstein

 

Nachtgedanken zum Thema Windräder

(Noch) Blick vom Höcherberg

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Energiewende um jeden Preis? Wieviel ist das Leben eines Vogels wert oder aber darf der globale Gedanke über dem Schutz von einheimischer Flora und Fauna stehen? Wir finden NEIN !   Warum beschränkt sich die Energiewende zunehmend auf Windenergie? Was ist mit der Sonne? Sie geht zuverlässig jeden Tag auf, ist absolut sauber und tötet keine Vögel. Weshalb wird hier nicht geforscht, wie man diese Energie besser speichern und nutzen kann? Vielleicht, weil hinter den Windrädern große Unternehmen stehen? Solarenergie hat offenbar keine Lobby. Wer außer den Betreibern, den Grundstücksbesitzern und den Gemeinden verdient noch an den Windparks? Welche Rolle spielt die Politik?   Weshalb muss man Windräder immer auf Feldern oder im Wald aufstellen? Weshalb nicht in Gewerbegebieten oder an Autobahnen? Weshalb werden Windräder in Gebieten aufgestellt, in denen sie sich nur durch die staatlichen Zuschüsse rechnen und die Bauvorhaben werden schnell durch alle Instanzen gepeitscht? Natur- und Landschaftsschutz spielen plötzlich keine Rolle mehr und über Nacht sind laut Gutachten keine schützenswerten Arten vorhanden, selbst wenn man
den Milan täglich kreisen sieht. Wie ist es möglich, dass Genehmigungsverfahren im Biosphärenreservat Bliesgau selbst gegen den Willen von Gemeinden in Auftrag gegeben werden? Und das im dokumentierten Rotmilan, Weißstorch und Uhu-Gebiet!   Werden wir zunehmend von einer Windradmafia beherrscht? Und wieder die Frage: Welche Rolle spielt die Politik?   Wenn etwas sich nur aufgrund staatlicher Zuschüsse rechnet, ist es zum Scheitern verurteilt. Egal in welchem Bereich. Wir werden den Rückbau noch erleben, aber bis dahin sind die eh schon gefährdeten Tierarten alle verschwunden.   Es muss in alle Richtungen geforscht werden, nur so werden wir die Energiewende meistern können.   Was momentan geschieht, ist nichts weiter als blinder Aktionismus gepaart mit Geldgier auf Kosten der Natur.   In der Saarbrücker Zeitung stand in der Kalenderwoche 18/2014, dass die Stadt Homburg Abstand genommen hat von dem geplanten Windpark Nähe Einöd. Wenn dies stimmt: Hut ab vor dieser Entscheidung gegen den aktuellen Trend, denn der geplante Windpark sollte teilweise in Rotmilanschutzzonen errichtet werden. Tote Vögel wären vorprogrammiert.

 Nachtgedanken zum Thema

Baumfällarbeiten

Haben   Sie   sich   schon   einmal   gefragt,   wo   Sie   sich   mithin   am   wohlsten fühlen? Wo   kommt   Ihr   Puls   zur   Ruhe,   die   Alltagssorgen   verblassen   und   die   Zeit verliert ihre Bedeutung? Nun,   bei   uns   ist   einer   dieser   Orte   der   Wald.   Seit   jeher   pflegen   gerade   die Deutschen   eine   innige   Beziehung   zu   ihrem   Wald   und   er   hat   bis   heute nichts   von   seinem   Zauber   verloren.   Man   fühlt   sich   als   Teil   eines   Ganzen, beobachtet      die   Tiere   und   Pflanzen   und   besucht   alte   Bäume,   manche schon seit Jahrzehnten. Leider   ist   es   mit   der   Harmonie   meist   sehr   schnell   vorbei,   wenn   wieder einmal   ein   Forstamt   gleich   einem   Orkan   sein   Unwesen   getrieben   hat. Natürlich   kann,   darf   und   soll   man   den   heimischen   Wald   nutzen,   aber   ein Wald    sollte    immer    noch    ein    Wald    bleiben    dürfen    und    weder    zur erweiterten   Agrarfläche   noch   -durch   Windkraftanlagen-   zum   Industriepark verkommen. Daher   gibt   es   zur   Nutzung   klare   Regeln.   Regeln,   an   die   sich   jedoch   leider oft nicht gehalten wird. Die   Forstämter   werben   mit   der   „naturnahen   Waldwirtschaft“,   welche   sich auf   dem   Papier   auch   fortschrittlich   und   ökologisch   sinnvoll   darstellt.   Die Umweltverbände    sind    voll    des    Lobes    und    verleihen    Preise    an    die Forstunternehmen. Aber wie sieht die Umsetzung vor Ort aus? Was versteht man eigentlich unter „naturnaher Waldwirtschaft“? Hier die Theorie in Form von: Auszügen    aus    den    Bewirtschaftungsrichtlinien    des    Staatswaldes    im Saarland   (Quelle: Homepage SaarForst). In   ähnlicher   Form   gelten   diese   Regeln   auch   in   den   Kommunalwäldern, denn   eine   naturnahe   Waldwirtschaft   ist   die   Grundlage   zur   Verleihung   des FSC-und   PEFC-Labels,   welche   eine   kommerzielle   Nutzung   des   Holzes erst möglich machen. Auszug Richtlinie zum Thema: „Naturnahe Waldwirtschaft: Naturschutz und biologische Vielfalt: Diese    Waldbewirtschaftungsrichtlinie    gründet    auf    einem    gewandelten Naturverständnis. Sie    verfolgt    ein    Nutzungskonzept,    das    sich    an    natürlichen    Abläufen orientiert und sie integriert. Der   Wald   wird   als   eigenständiges   Ökosystem   begriffen,   das   durch   die Bewirtschaftung keinen nachhaltigen Schaden erleiden darf... Jeder   Eingriff   ist   kritisch   zu   hinterfragen,   ob   er   nachhaltig   negativ in die Walddynamik eingreift. Da    dies    bei    dem    derzeitigen    Kenntnisstand    über    die    ökosystemaren Zusammenhänge    im    Wald    in    aller    Regel    zu    vermuten    ist,    muss    die Intensität   der   Bewirtschaftung   so   gering   wie   möglich   gehalten   werden.   Mit diesem   Grundsatz   sind   keine   Waldbewirtschaftungskonzepte   vereinbar, die dauernd gegen natürliche Prozesse arbeiten“.. Nun, beginnen wir mit einer Gegenüberstellung von Theorie und Praxis: Erstes Beispiel  „zeitlichen Beschränkungen“: Auszug Richtlinie zum Thema: „ Zeitliche Beschränkungen: Waldwirtschaftliche    Eingriffe    dürfen    nicht    zu    jeder    Zeit    durchgeführt werden. Zur   Hauptfortpflanzungszeit   der   Tierarten   -   vom   01.   April   bis   15.   Juli      dürfen    keine    Pflegemaßnahmen    in    Jungbeständen    auf    großer    Fläche durchgeführt     werden,     da     diese     zwangsläufig     eine     massive     und nachhaltige Störung bedeuten… …Im   Bereich   von   Brutvorkommen   im   Bestand   bedrohter   Vogelarten   sind forstliche Maßnahmen ab dem 01. Februar bis zum 31. August  zu unterlassen.“ =>   In   der   Realität   wurden   bereits   Anfang   Juni   umfangreiche   Fällarbeiten vorgenommen.   Bild   11   zeigt   zwei   der   Bäume,   wobei   noch   erschwerend hinzukommt,   dass   es   sich   bei   einer   der   abgebildeten   Eichen   um   einen Biotopbaum     mit     Spechthöhle     handelte     (siehe     auch     Bild     9).     Die Verkehrssicherungspflicht   kann   hier   auch   nicht   der   Grund   gewesen   sein, denn    direkt    daneben    steht    ein    teilweise    abgestorbener    Baum,    der unbehelligt blieb. Zweites Beispiel: Alte und/oder ökologisch wertvolle Bäume. Fachbegriff: „Biotopholz“: Auszug Richtlinie zum Thema: „Biotopholz Der      augenfälligste      Unterschied      zwischen      unbewirtschafteten      und bewirtschafteten   Wäldern   ist   der   Anteil   von   noch   lebenden   Bäumen   mit Höhlenstrukturen,     absterbenden,     abgestorbenen     und     in     Zersetzung befindlichen Bäumen. Im    Folgenden    werden    diese    Stadien    unter    dem    Begriff    "Biotopholz“ zusammengefasst. Naturwaldzellenbeobachtungen   und   die   Urwaldforschung   haben   deutlich gemacht,   dass   Biotopholz   für   den   Artenschutz   eine   bedeutende   Funktion hat… …Die   vielen   verschiedenen   Kleinstlebewesen,   Pilze   und   Tierarten,   die   auf dieses   Lebenselement   angewiesen   sind,   stellen   an   das   Substrat   oft   völlig unterschiedliche     Ansprüche.     Daher     sollen     möglichst     verschiedene Baumarten,   Zersetzungsstadien,   Durchmesser,   Feuchtigkeitsgrade   usw. erhalten werden. Biotopholz   sollte   stehend,   freiliegend,   am   Boden   liegend,   im   Schatten   und besonnt vorkommen. Stehendes        Biotopholz        zeichnet        sich        meist        durch Höhlenreichtum     aus.     Wegen     der     Bedeutung     natürlicher Baumhöhlen      nicht      nur      für      Vögel,      sondern      auch      für Fledermäuse     und     Insekten,     werden     solche     Bäume     als „funktionelle   Wertträger“   betrachtet   und   behandelt.   Bäume   mit Großhöhlen      (z.B.      Schwarzspechthöhlen)      werden      daher grundsätzlich von der Nutzung ausgenommen.“ Oder aber auch das sogenannte „Dicke Buchen-Programm“ zum Schutz von Höhlenbäumen: „…Damit     sollen     insbesondere     alte     und     mächtige     Bäume geschützt   werden,    die   für   die   Vorkommen   besonders   schützenswerter Vogelarten   wie   Spechte,   Hohltaube   oder   Waldkauz   von   Bedeutung   sind und   wichtige   Fledermausquartiere   darstellen.   Neben   Buchen   sind   auch alte Eichen von Bedeutung… Im   Rahmen   des   Dicke   Buchen-Programms   werden   vor   allen Altbuchen   ab einem   Brusthöhendurchmesser   (BHD)   von   90   cm   und   alte   Eichen   ab   80 cm    BHD,    aber    auch    Bäume    mit    Spechthöhlen…ausgewiesen.    Diese Bäume     werden…grundsätzlich     nicht     genutzt     und     dem     natürlichen Alterungsprozess überlassen…“ Soweit, so gut, so die Theorie. =>   Und   nun   die   Praxis:   Nebenstehend   in   der   linken   Spalte   finden   Sie Fotos   gefällter   Biotopbäume.   (Bild   1,   5,   7   und   9)   Hätte   man   nach   den Richtlinien   gearbeitet,   dürfte   es   diese   Bilder   nicht   geben.   Sie   denken   nun, dies   wären   bedauerliche   Einzelfälle?   Nun,   eher   das   Gegenteil,   denn   alle Bilder    wurden    innerhalb    weniger    Monate    aufgenommen    und    zeigen ausschließlich   Zufallsfunde.   Die   Dunkelziffer   dürfte   also   um   ein   Vielfaches höher   liegen.   Vergleicht   man   nun,   wie   selten   man   einen   Biotopbaum   im Wald   zu   Gesicht   bekommt   und   wie   häufig   man   welche   gefällt   wiederfindet, erkennt   man,   dass   die   oben   beschriebenen   Richtlinien   entweder   nicht bekannt   sind,   oder   aber   dauerhaft   missachtet   werden.   Somit   schützt   die Bäume   oft   weder   ihr   in   den   Richtlinien   beschriebener   Mindestumfang, noch   die Anwesenheit   von   Spechthöhlen.   Bis   auf   Bild   5   wurde   in   der   Nähe von   Websweiler,   Jägersburg   und   Höchen   fotografiert.   Bild   5   stammt   aus dem   Kommunalwald   der   Stadt   Blieskastel   und   wurde   in   der   Nähe   des ebenfalls   vom   Forst   zerstörten   Froschtümpels   aufgenommen   (siehe   auch Projekte,   Feuchtgebiet   2),   wodurch   man   sieht,   dass   das   Problem   der gefällten Biotopbäume Reviergrenzen übergreifend besteht. Drittes Beispiel: Rückearbeiten: Auszug Richtlinie zum Thema: „Sonstige technische Maßnahmen, Feinerschließung: Pflegemaßnahmen        werden        künftig        viel        behutsamer durchgeführt;     ein    wichtiger   Aspekt    im    Sinne    der    Waldästhetik.    Dies kommt dem wachsenden Bedürfnis vieler Waldbesucher nach "natürlichen Waldbildern" entgegen“… …Die   Erschließung   steiler   Hänge   durch   Maschinenwege   führt zu    unerwünscht    großen    Wegeeinschnitten    mit    nachhaltiger Störung des Wasserhaushaltes und hat zu unterbleiben!“ =>   Nun,   auf   Bild   3   und   3b   sehen   Sie,   wie   es   im   Wald   nach   einer   ganz normalen     Durchforstung     (übrigens     am     Steilhang!,     siehe     oben)     mit sogenannten Vollerntern aussieht. Aber was ist ein sogenannter Vollernter? Auszug Wikipedia zum Thema Holzernte mit Vollerntern: Als Holzvollernter…bezeichnet man spezielle Holzernte-Maschinen. Die   Maschinen   fixieren   die   Bäume,   fällen   sie   und   können   die   Stämme entasten, entrinden und…ablegen. Link Wikipedia Ökologische   Auswirkung:   Die   Schäden,   die   durch   den   Einsatz   dieser   bis zu   60   Tonnen   schweren   Maschinen   verursacht   werden,   sind   Gegenstand von      Langzeitstudien.      Dabei      wird      vor      allem      das      Problem      der Bodenverdichtung   und   der   Wurzelschädigung   untersucht.   Einige   Studien lassen   vermuten,   dass   der   befahrene   Waldboden   über   100   Jahre   zur Regeneration benötigt. Drei Beispiele von vielen…

Die Regel

Die Ausnahme

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4
Bild 3b
Bild 5
Bild 6
Bild 7
Bild 8
Bild 9
Bild 10
Bild 11
Bild 12

 Nachtgedanken zum Thema Ameisen

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